Der Tenor István Horváth, für den keine Tessitura zu hoch ist, wurde im ungarischen Pécs geboren, wo er sein Musikstudium absolvierte, welches er im Jahre 2004 mit dem Gesangsdiplom und 2006 mit dem Diplom der Meisterklasse Márta Bukszár abschloss. Auch seine Karriere als Opernsänger begann er in seiner Heimatstadt, am Nationaltheater Pécs, wo er nach wie vor immer wieder als Gast auftritt.
In den letzten Jahren sang der junge Sänger aber dann auch mit großem Erfolg an der Ungarischen Staatsoper in Budapest und bei bedeutenden ungarischen Festivals wichtige Rollen seines Faches, wie Almaviva in Rossinis Barbiere di Siviglia, Ernesto (an der Seite von Ruggero Raimondi und Juan Pons) in Donizettis Don Pasquale, Matteo in Strauss´ Arabella oder die, mit halsbrecherischen Hochtönen versehene Hauptrolle in Rossinis Le Comte Ory.
István Horváth ist regelmäßiger Gast der Ungarischen Nationalphilharmonie unter ihrem Chefdirigenten Zoltán Kocsis, mit denen er im Budapester Palace of Arts an der Seite von Andrea Rost, den Leukippos in Richard Strauss´ Daphne sang. Die Zusammenarbeit mit diesem Klangkörper und seinem Chefdirigenten führte ihn sogar zu einem Auftritt vor Papst Benedikt XVI nach Rom, wo er in einem Konzert im Rahmen des 200 Jahre Liszt Jubiläums mitwirkte.
Im September 2014 hat István Horváth an der Oper Sao Paulo unter John Neschling als Narraboth in einer Neuinszenierung von Richard Strauss´ Salome debutiert.
An seinem Heimathaus, der Staatsoper Budapest singt er regelmäßig Rollen wie Ernesto in Don Pasquale, Graf Almaviva in Rossinis Barbiere di Siviglia, Duca in Verdis Rigoletto, Belmonte in Mozarts Entführung aus dem Serail sowie Edgardo in Donizettis Lucia di Lammermoor.
2017 gastierte der Sänger bei den Bregenzer Festspielen als Remendado in der von Kasper Holten inszenierten und von Paolo Carignani dirigierten neuen Carmen Produktion. In dieser wirkte er auch im Sommer 2018 mit.
Neben seinen Aufgaben an der Ungarischen Staatsoper in Budapest, wird István Horváth 2020 sein Debut an der Königlich Dänischen Oper in Kopenhagen als Brighella in einer Neuinszenierung von Strauss´ Ariadne auf Naxos geben und im Goldenen Saal des Wiener Musikvereines den Tenorpart in Orffs Carmina Burana singen.
Anja Ralon Rosales (geb. Schinner) wuchs in Bad Radkersburg auf, wo sie bereits früh eine Faszination für Musik verspürte. Im Alter von 13 Jahren trat sie dem Kirchenchor der Stadtpfarre bei. Parallel dazu besuchte sie die Musikschule Bad Radkersburg, wo sie in den Fächern Klavier und Gesang unterrichtet wurde.
Nach der Matura gründete sie mit einigen Schulkollegen die Pop- und Rock-Coverband „Smashtime“, mit der sie bis heute Hochzeiten, Bälle und Feste musikalisch umrahmt.
Neben ihrem Studium der Technischen Chemie besucht sie seit drei Jahren das Johann-Josef-Fux-Konservatorium, wo sie sich bei Shirin Albler im Fachbereich des klassischen Gesangs weiterbildet.


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