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Sa, 18.03.2023, 19:45 Uhr
Einlass ab 19:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Zehnerhaus Bad Radkersburg

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Kabarett Alexander Hechtl

Der steirische Kabarettist Alexander Hechtl wurde erst heuer mit dem Kleinkunstvogel ausgezeichnet und schlüpfte mit seinem ersten Soloprogramm in die Rolle als „Wappler, der erkannt hat, einer zu sein“. Der 40-jährige Nachwuchskabarettist und studierte Philosoph analysiert dabei die alltäglichsten Blödheiten und nimmt etwa Bezug auf die „Daueraktionen, Superaktionen, Extraaktionen“ in Supermärkten.

Für eine männlich sozialisierte Person kann Alexander Hechtl sehr gut über seine Dings reden. Darum macht er Witze, spielt Lieder und erzählt Geschichten.

So aufmunternd und vielschichtig wie ein Mokka mit Kipferl zum Frühstück am Abend.

Die meisten Interessierten kommen in der Philosophie so weit zu wissen, dass sie nichts wissen. Aber Alexander Hechtl ist an diesem Punkt nicht stehen geblieben. Er hat es für uns durchgezogen, um nun auch sagen zu können, dass er nicht will. Und um sich schlussendlich auch einzugestehen, dass er ohnehin nicht kann. Kurzum: Ein Wappler, der erkannt hat, einer zu sein.
Dabei geht es nicht ausschließlich um ihn, es geht auch irgendwie um uns. Er arbeitet in seinem ersten abendfüllenden Programm darauf hin, dass wir uns irgendwann ebenbürtig als Wappler begegnen können.
Aber um die Aufmerksamkeit bis zu dieser Erkenntnis aufrecht zu erhalten, bedarf es viel Feingefühl und Geschick – Qualitäten, die bei Alexander Hechtl in großem Ausmaß vorhanden sind. Sein eifriger Philosophengeist analysiert die alltäglichsten Blödheiten mit der Präzision und Sinngeladenheit eines Hirtenhundes, der eine Frisbeescheibe fängt.

Der ORF berichtete nach der Premiere im Grazer Theatercafe: Mit seinem philosophischen Kabarett möchte er zeigen, „dass Denken halt was Schönes ist und Probleme löst“, so Hechtl, der die Philosophie daher mit einer Portion Humor versieht, um sie anschaulicher zu machen: „In der Philosophie sind das halt oft Themen, die uns alle angehen, aber so hochkomplex, dass das keiner greifen kann.“

www.alexanderhechtl.at

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