Kultur Forum
23.09.2017
Die lange Nacht der Kultur

Poetry Slam - Wettstreit der Dichter

7 Teilnehmer konnte Klaus Lederwasch begrüßen. Für Alexa war der Auftritt sogar eine Premiere, wie auch viele Besucher das erste Mal einen Poetry Slam besuchten. Klaus Lederwasch stimmte die Besucher mit seinem „Lebensmensch“ auf die Beiträge der Slammer ein. Alle Slammer boten ausgezeichnete Texte von Lyrik und Epik, zum Teil mit dramaturgischem Einfluss und auch Dialekt. Die Entscheidung des Publikums, wer das Finale erreicht, war sehr eng. Schon daran erkennbar, dass Tom aus Graz beim 2. Slam in Bad Radkersburg im Finale stand und dort den Sieg knapp verpasste, diesmal aber nicht das Finale erreichte.

Die 3 Finalisten, Anna-Lena Obermoser, Simon Tomaz und Tommy Trixa lieferten sich ein enges „Match“, letztendlich schaffte Tommy Trixa den Sieg und konnte den Siegerwein samt „Slammerschmalz“ entgegen nehmen. Zu seinen Texten sei bemerkt, dass es Geschichten aus dem Alltag sind wie sie jeder kennt und trotzdem vollkommen anders sind als das, was man mit bloßem Auge auf der Straße sieht. Anspruch seiner Texte ist es, eine Atmosphäre zu erzeugen, die zwischen Melancholie und Witz variiert (aus „Lesebühne Stubenreim“).

Der Museumshof gab das besondere Ambiente und die Welle guter Stimmung von den Zuhörern erreichte die Künstler mit ihren Darbietungen.

Beim Text haben wir aus Gründen der Lesbarkeit auf eine geschlechtsneutrale Formulierung verzichtet. Es sind jedoch immer beide Geschlechter im Sinne der Gleichbehandlung angesprochen.